Kinder, Schule und die Stimmung am Esstisch.

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Liebe Klienten und Interessierte,

„uns hat’s doch auch nicht geschadet“ oder „ aus mir ist ja auch was geworden“! Wir kennen sie, diese Aussagen über Schule. Sie kommen von Menschen, die nicht verstehen warum sich Kinder in unseren Bildungseinrichtungen so schwer tun.

Aber sind es tatsächlich die Kinder und ihr Unvermögen sich anzupassen die zu den immensen Konflikten im Klassenzimmer und am Esstisch führen?

Frontalunterricht, Trichterlernen, eine Ausbildung von Lehrern, die erst langsam an den nicht mehr am Fließband stehenden Menschen der Gegenwart angepasst wird und ein System, das Diversifikation unter Lehrern wie Schülern viel zu lange ignorierte. Ein Kinder-Alltag der oft durchgetakteter ist als der vieler CEOs. Sind bei diesen Tatsachen tatsächlich immer noch die Schüler die Verantwortlichen?

Wer sind die Führungskräfte, die die Hebel für Veränderungen bewegen können? Wer ist für den Ritalinhype – einem Methylphenidat (im chemischen Aufbau gleicht es der Droge Speed), welches für erhöhte Konzentration sorgt und dessen Konsum in Deutschland zwischen 1993 von 34 Kilo auf knapp 2 Tonnen (1750kg) im Jahr 2013 kletterte – mit verantwortlich? Warum können sich Kinder auf Elektronik und Medien stundenlang konzentrieren und wir schaffen es so schwer, sie für die Dinge in der Realität zu begeistern?

Familie, Schule und der liebe Alltag ist aufgrund dieser dringlichen Fragen das Thema des Elternabends im Café Lönneberga am 14. März, Beginn 19 Uhr, zu dem ich Sie herzlich einlade. Gemeinsam nehmen wir diese Aspekte, diskutieren Ihre individuellen Herausforderungen und schauen uns Lösungswege dazu an.

Hierfür vorab noch ein paar Fakten: In Deutschland besuchen über 8 Millionen Kinder eine Schule. Mobbing, marode Gebäude, Gewalt und Schule schwänzen sind Realitäten, auf welche die Politik, das Ausbildungssystem, jeder Pädagoge und alle Eltern in ihrem Mikrokosmos reagieren müssen. In der ZDF-Reportage Problemfall Schule werden verschiedene Fälle des Schulalltags und Lösungsansätze vorgestellt.

Viel zu lange wurden „Bildungsverlierer“ akzeptiert und als „normal“ abgetan. Kombiniert mit diesen Versäumnissen, wird die momentane Situation der Flucht vieler Menschen aus ihren Heimaten zu einer verstärkten Herausforderung für Deutschland. Die momentanen Landtags- und Kommunalwahlen zeigen, wie frustriert die Menschen hierüber sind – und nutzen leider zu oft den aktiv-passiven Weg Veränderung zu bewirken: Mit der Wahl vermeintlich heilbringender Parteien, die mit Hetze statt menschenwürdigen Ideen Quote machen.

Weil ich weiß, dass Sie als Führungskräfte Ihrer Familien, Unternehmen und Vereine wie ich an gleichwürdigen, integren, authentischen und verantwortungsvollen Lösungen interessiert sind, freue ich mich sehr auf den Austausch mit Ihnen.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Eva Klein

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