Jahresrückblick. Unsere Revolution ist weiblich.

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Liebe Klienten und Interessierte, 
das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und mit diesem nahenden Wechsel stellen sich auch die Jahresrückblenden ein. 

Wir reflektieren, überprüfen, fühlen noch einmal hinein und entscheiden, was wir gut oder wiederholungswürdig fanden und was wir lieber im alten Jahr zurücklassen wollen. 

Wenn ich dieses Jahr „glocal“ betrachte – also aus einer Mischung aus dem Blick in die globalen Nachrichten und in meinen persönlichen wie auch fachlichen, lokalen Mikrokosmos, kann ich eines mit Bestimmtheit sagen: 

Unsere Revolution ist weiblich.

Die kommenden Veränderungen haben eine neue Qualität, weil wir Menschen einen Turner-Point erreicht haben der uns keine Wahl lässt als die Komfortzone zu verlassen und die alten Strukturen, Denk- und Handlungsweisen infrage zustellen und neue Ideen auf den Tisch zu legen. 

Ich sage bewusst Menschen, weil es Frauen UND Männer sind, die sich darauf besinnen, ihre weiblichen Qualitäten mehr zu betonen. 
Das hat nichts mit Homosexualität zu tun – inkludiert diese aber – sondern mit dem Gedanken, dass Wachstum, welches ausschließlich auf testosteronbasierten Tugenden beruht, zum Scheitern verurteilt ist. 
Dabei geht es nicht um die Ablehnung männlicher Tugenden wie Durchsetzungskraft, Härte, Aktivität, Kraft und Entschlossenheit, sondern um die Einbeziehung der vernachlässigten und unter die weibliche Kraft fallenden Eigenschaften wie Herzensklugheit, Einfühlung, Gerechtigkeit, Güte, Liebe und Vergebung. 

Letztere Kategorie wurde von den meisten von uns als weniger wert erachtet. 
Das Leistungsprinzip herrschte vor.
Wir wollten oben ankommen, auf der Masslowschen Bedürfnispyramide – und haben dabei den Weg vergessen.
Uns. 

Wir haben bei dem Kampf um finanziellen und materiellen Wohlstand Teile von uns links liegen lassen müssen (der Herzensseite), um überhaupt so weit kommen zu können.
Das war nicht schlecht. Wir fanden es wichtig und haben diesem Weg viel zu verdanken. Und genau jetzt erweitern wir unser Ich um weitere Qualitäten. 

Jetzt, wo wir oben angekommen sind und theoretisch alles haben was wir wollen, können wir das Herz endlich wieder hinzunehmen. Es uns leiten lassen in unseren Entscheidungen, unserem Miteinander, im Sein mit uns selbst. 

Dieses authentische Sein, mit sich und anderen, das immer unserer Herzensmitte entspringt – Männer- und Frauenherzen – wünsche ich Ihnen für 2020 von meinem Herzen, und schließe mich in diesen Wunsch mit ein. 

Wir sehen uns im neuen Jahr – ich freue mich auf Sie.

Bleiben Sie Goldilocks.
 Ihre Eva Klein

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