Das Verlangen nach dem Paradies.

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Und die Gefahr des „lack of purpose“.
Liebe Klienten und Interessierte, 
wenn wir uns das Thema Auswandern anschauen gibt es tendenziell zwei Typen Mensch: die einen, die zwar gerne verreisen, aber auch gerne wieder nach Hause kommen und die anderen, für die das Verlassen des vermeintlichen Paradieses eine Qual ist.

Wenn sich die Menschen der letzten Gruppe schlussendlich tatsächlich entscheiden auszuwandern, lässt sich manchmal beobachten, wie die anfängliche Euphorie über das Hektar große Grundstück, die selbstgezüchteten Tomaten und das selbst renovierte Eigenheim mit Kompost und Strand vor der Tür (alles super tolle Sachen), dem Griff zur Flasche und dem Hang zum Kannabis weicht. 

Warum ist das so?
Warum schwelgt man nicht bis ans Ende seiner Tage in Glückseligkeit sondern entwickelt eher die Tendenz gegen diejenigen zu wettern, die sich dafür entschieden haben den „modernen, verkorksten“ Weg „im Hamsterrad“ weiter zu gehen?

Es ist eine unumstößliche Tatsache, dass der Mensch einen Sinn in seinem Leben sehen muss um erfüllt leben zu können. Dieses nicht greifbare Wissen welches als absolute, innere Gewissheit, dass sein Dasein von Nutzen für die Welt ist, existiert. Manche sehen, finden und haben den in der Selbstversorgung in der Natur, andere sehen ihn in anderen Dingen.

Wer jedoch keine höheren Motive, also kein starkes WARUM, für seinen Lebensweg hat, wird sich früher oder später an dem Punkt wiederfinden, an dem er nach dem Sinn des eigenen Daseins aktiv und bewusst sucht.

Auswandern ist daher manchmal mit einem klugen Klinikaufenthalt zu vergleichen. Nur eben definitiver. Raus aus dem System, sich sortieren und neu definieren. 
Nicht zufällig geschieht dies oft in der Lebensmitte. Dem Zeitpunkt, indem man sein ganzes Leben überprüft und auf seine Zukunftstauglichkeit hin durchcheckt.

Wer hingegen ohne Reflektion und Wurzelbehandlung einfach das Weite sucht, befindet sich nach ca. 1-2 Jahren, wenn das Leben im Paradies sich eingependelt hat, vor der genau gleichen Frage wieder: Was mache ich hier?
Da aber oft alle Zelte hinter sich abgebrochen und das Leben im Paradies als das einzig wahre propagiert und die Daheimgebliebenen belächelt wurden, ist eine Rückkehr „in das System“ schwerer als man glaubt. 

All diese Dinge laufen unbewusst ab und gerade weil ca. 90% unseres Verhaltens unbewusst ablaufen, bin ich mittlerweile Hypnotherapeutin. 

Und weil mein Herz eben für die Entwicklung kluger Technologien und für mutige Menschen wie Sie schlägt (diejenigen, die ihr Leben und somit die Welt verbessern wollen), freue ich mich riesig, das hochmotivierte, deutsche Team Sonnenwagen e.V. bei der diesjährigen World Solar Challenge durch ehrenamtliches Teamtraining zu unterstützen.

Kennengelernt haben wir uns fast im Paradies – am Flughafen von Los Angeles – und uns über die großen Visionen der sich in den Startlöchern befindenden StudentInnen unterhalten. 
Da war mir klar: diese jungen Menschen haben schon einen Teil ihrer Bestimmung, ihres „purpose“ gefunden. 

Wenn Sie, wie ich, diese jungen Visionäre unterstützen möchten und einen Beitrag leisten wollen damit dieses Potential kreativer und kluger Köpfe nicht auswandert ;), dann unterstützen Sie es einfach hier und fiebern Sie im Oktober mit, wenn die Mannschaft von Darwin nach Adelaide düst!

Denn Innovation braucht Energie und Geld ist nichts anderes als Energie. 

Überzeugen wird Sie das Image-Video, welches erste Eindrücke über die Entwicklung des Renngefährts und die 3.000 km lange Route durch Australien wiedergibt – und die Tatsache, dass Sonnenwagen e.V. bei der European Solar Challenge bereits den dritten Platz erreicht hat!

Mit begeisterten und gerne auch begeisternden Grüßen aus dem Paradies!

Ihre Eva Klein

p.s. Ich verstehe diesen Hinweis nicht als Werbung, sondern als Unterstützung einer Sache an die ich glaube und die ich ehren- und erwähnenswert finde, ohne monetär davon zu profitieren.

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