Fehler sind zum Machen da. Deluxe.

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Warum es so wichtig ist, seine Geschichte zu besitzen.
Wow – das war ja was! 

Liebe Klienten und Interessierte, 
der Februar-Newsletter kommt auch deshalb direkt im Anschluss an den letzter Woche, weil der Rechtschreibfehler einfach zu gut ist, um ihn nicht zu verwerten.

Ich habe mich beim Lesen der versandten E-Mail noch gewundert, wie die Autokorrektur im Betreff aus Duzen „Dutzende“ machen konnte – und es mir auch überhaupt nicht aufgefallen ist.
Nun ja, weil ich eben nicht duzen schrieb, sondern dem ganzen ein ‚t‘ hinzufügte und sich aus dutzen nun mal hervorragend ein Dutzend machen lässt. 
Hätte ich googeln können – aber, ich war mir einfach sicher, dass man duzen mit ‚t‘ schreibt, wieso also hätte ich es nachschlagen sollen?

Und so wir sind mitten drin, im heutigen Thema.
Wie ist das so mit Fehlern?
Sind sie vermeidbar?
Wie gehen wir geschickter Weise mit ihnen um?

Meine Devise ist: im Idealfall voll drauf!
Ob man eine wichtige Abgabe verpasst hat, wir uns über etwas aufgeregt haben, was sich im Anschluss als nicht existent erweist: wir sollten dazu stehen.

Das klingt lässig und leicht, doch wir alle wissen, dass es das nicht immer ist.
Denn hierzu gehören zwei Dinge:

Zum einen müssen wir unsere gesamte Geschichte besitzen, um lässig sein zu können. Im amerikanischen heißt es so schön: own your story. Das heißt, wir sollten wissen, was uns im Leben passiert ist, dazu stehen, wie man bei uns so schön sagt, und daraus das beste machen.

Da aber immer noch viele Erlebnisse schambesetzt sind, ist das nicht so leicht. Der eine kommt aus der Landwirtschaft und mistete vor der Schule den Stall aus – ist nichts schlimmes, kann man aber schlimm finden. Der nächste kommt aus einer Alkoholiker-Familie – ist auch nicht per se peinlich, es sei denn, man findet es peinlich (Pein – der Schmerz).

Wer seine Geschichte nicht besitzt, der wird in banalen Momenten die Kontenance (habe ich nachgesehen, schreibt man tatsächlich mit K) verlieren. Wacklig oder überdominant sein. 

Schauen Sie sich Ihre Geschichte an. Stehen Sie zu 100 % hinter dem, was Ihnen passiert ist und was Sie haben passieren lassen? 
Es geht nicht darum, alles noch einmal genau so zu machen wie bisher – ich hoffe schon, dass rückblickend immer auch Lernmomente dabei sind – sondern lediglich um den innerlich entspannten Umgang mit der eigenen Geschichte.

Zum anderen müssen wir für diesen lockeren Umgang manchmal die Hürden, den Schmerz, aus dem Weg räumen, um das zu schaffen. Denn eine „ich ducke mich“ oder „ich haue verbal drauf“ Reaktion ist eine alte Überlebensstrategie, die nach Auflösung strebt. 

In diesem Sinne bin ich heute in Vorlage gegangen mit dem Bild, das Sie heute sehen. Schließlich besteht das zu sich zu stehen aus einer großen Bandbreite an Möglichkeiten und Kuriositäten. Für mich bedeutete es, zum Elektromarkt meines Vertrauens zu gehen und mir dieses schwarze kleine Biest zu kaufen.
Als Teenager habe ich meinen Eltern gesagt: Sollte ich jemals einen Handstaubsauger besitzen, bin ich im Land der Spießigkeit angekommen. Willkommen im Club, Eva. Seit 2016. 

In diesem Sinne lassen Sie uns weiterhin authentische Führungskräfte sein. Mit kuriosen Handstaubsaugern, ordentlicher Buchführung und ausgiebigen Wandertagen. 

Liebe und herzliche Grüße!

Ihre Eva Klein

p.s. Ich bin gespannt, was es bei Ihnen ist, das Sie aus der uncoolen Ecke in Ihre authentische holen!

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