Der Wonnemonat Mai

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Es gibt endlich wieder was zu feiern! Selbst, wenn wir gerade unzufrieden sind.

Liebe Klienten und Interessierte, 

es ist gar nicht so leicht, in globalen Krisen noch das Schöne zu sehen.
Da unser Motto aber Goldilocks ist, habe ich heute etwas Schönes für Sie im Gepäck.

Vor ziemlich genau 10 Jahren eröffnete ich im Gonsenheimer Gesundheitszentrum meine Praxis. Seitdem ist viel passiert.
In der Neustadt bin ich seit nun mehr als drei Jahren beruflich heimisch geworden. Viele Ziele habe ich erreicht, viele von Ihnen unterstützen und mein Buch veröffentlichen dürfen. 

Eigentlich wollte ich all diese Dinge im Mai mit einem Fest feiern, was nun aus den bekannten Gründen schwierig bis unmöglich ist.

Deshalb habe ich mich entschieden, meine Feierlaune auf andere Art und Weise auszudrücken. Das E-Book von „Das Goldilocks-Prinzip“ ist nun für 3,99 Euro erhältlich!
Außerdem gibt es in meinem Gewinnspiel 10 signierte Bücher, die ich unter allen Einsendern dieser E-Mail verlose, wobei Sie den Link gerne an Freunde und Familie weiterleiten dürfen.

Ich freue mich, wenn wir die positive Grundhaltung, dass wir so unendlich viel zur Gestaltung dieser Welt beitragen können und vor allem die Führungskräfte für unsere innere Welt sind, weiter verbreiten. Mehr denn je.

Was aber machen wir, wenn die Unzufriedenheit einfach nicht verschwinden will? Wir doch glücklich und dankbar „sein sollten“, weil wir so viel haben, und spüren doch nagende Gefühle der Beklommenheit in uns?

Gerade Frauen wird es nicht selten schwer gemacht ihre Unzufriedenheit auszudrücken und mehr zu wollen. 
Es sind unsere Gesellschaft und Kultur, die diese Form der Aufruhr nicht vorsieht.Wir alle, auch Männer, sollen dankbar für die Beziehung sein, statt der aufkommenden Sehnsucht nach mehr Verbindung, Wohlwollen und gegenseitiger Unterstützung zu folgen. Den Kindern die Familie nicht durch die eigenen Ambitionen zerstören, sondern sich lieber selbst das Leben vermurksen und ein schlechtes Vorbild in Sachen Eigenverantwortung für das eigene Glück sein – ob durch interne Veränderungen oder vollständige Neuorientierung. Wir bleiben Ärzten, Anwälten oder Chefs treu, obwohl wir mit ihnen unzufrieden sind, weil „man sich schon so lange kennt“ oder „alle aus der Familie bei just diesem Arzt sind“…Da werden den Kindern Dinge gekauft, obwohl man instinktiv spürt, dass diese nicht gut für sie sind, weil man will, dass die Kinder dazu gehören. Dazugehören zu Menschen, bei denen man ihnen später predigt, sich von ihnen fern zu halten.Da wird der sichere Job der Selbstverwirklichung oder dem Neustart vorgezogen, weil das Umfeld über zu wenig Phantasie und Vorstellungskraft verfügt, was mit der eigenen Vision geschehen kann.Den Wunsch nach einer Gehaltserhöhung unterdrücken wir, schließlich muss man jetzt noch dankbarer sein als vorher, dass man nicht auf der Straße sitzt.
Doch letzten Endes geht am eigenen Ich kein Weg vorbei. Ihm allein sind wir auf unserem Sterbebett verpflichtet. Was, wenn wir mutiger gewesen wären?

Dieses nagende Gefühl, das uns nicht schlafen lässt, weswegen wir uns von links nach rechts wälzen oder wir neidvoll auf Menschen schauen, die unser ersehntes Ziel bereits erreicht haben, ist wichtig und sinnvoll:
Nur wenn wir dieses Gefühl der Unzufriedenheit ernst nehmen und ihm zuhören was es gerne anders haben möchte, nur dann sind wir in der Lage unserem echten Ich, das, wie der Hummer in meinem Buch, wachsen will, gerecht zu werden.

Und Wachstum ist ein menschliches Bedürfnis wie atmen und schlafen auch. 

— Ich weiß noch, wie schwer es war die Gemeinschaftspraxis zu verlassen. Alle beide. Aber der Drang nach mehr hat gewonnen. Die Unzufriedenheit war irgendwann so groß, dass ich gehen musste. —

Es bedeutet nicht, dass wir rücksichtslos sind und wir kein Mitgefühl mehr für andere haben oder unserem Leben gegenüber undankbar sind. Es bedeutet, dass wir uns selbst ernst nehmen und diesen Gefühlen, die gesund und normal sind, Platz einräumen, damit wir die Welt durch unseren echten Ausdruck unseres Selbst freier und authentischer werden lassen. Was immer allen zugute kommt.
Ja, da müssen Kinder und PartnerInnen manchmal zurückstecken. Doch, wie Michelle Obama bei der Paartherapie herausfand, die sie aufsuchte, damit Barack sich gefälligst ändern würde – schließlich wäre dann alles in Ordnung – war und ist sie selbst es, die für ihre innere Zufriedenheit verantwortlich ist. 

Natürlich bedeuten diese großen JA’s zu sich mitunter ein Nein zu anderen Menschen. Doch, da muss ich dem unlängst gelesenen Satz zustimmen: „Wenn Du die Wahl hast Dich oder Deine Freunde, Familie, Eltern oder Kollegen zu enttäuschen, wähle immer die anderen.“ 

Den Preis für ein Leben ohne diese Echtheit, bezahlen wir mit unserem Leben.
Ich persönlich finde diesen Einsatz zu hoch. Denn dieser Platz des Lebens wurde jedem von uns zuteil und keiner von uns erhielt den Beipackzettel: 
Du wurdest geboren um XY glücklich zu machen.
Das ist die jeweilige Aufgabe des Einzelnen.

Es sind Ihre Werte, die Sie (in Ihrer Familie) leben dürfen. Egal wie unbequem oder uncool die sein mögen.

Aber unbequem sein sollten wir ebenfalls und spätestens jetzt, wo sich die politische Landschaft wieder verdüstert, schnellstens wieder lernen.

Deshalb lassen Sie uns unsere Unzufriedenheit im Sinne des Turner-Points feiern und als Startpunkt für Veränderungen in eigener Sache nutzen!

Wir brauchen Ihren Input, Ihre Ideen und Ihr ausgelebtes Potential. Und sollte es hier mal haken oder Sie das Gefühl unüberwindbarer Blockaden heimsuchen, bin ich für Sie da.

Bleiben Sie Goldilocks und im guten Maße unzufrieden 😉

Herzlich
Ihre Eva Klein


p.s. Auf meiner Homepage finden Sie eine 15minütige Meditation, die Ihnen hilft sich wieder zu zentrieren und mit Dankbarkeit in die Veränderung zu gehen.
 Ihre Eva Klein

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